Wonneproppen, Mühlenstöpsel
und Hofzwerge

Wie alles begann

Im Jahr 2009 befasste ich mich mit den Gedanken, wieder in meinen ursprünglichen Job zurück zu gehen, allerdings nicht in den Kindergarten, sondern als selbst. Tagesmutter. Nur war mir klar, dass ich nicht in unseren eigenen 4 Wänden betreuen wollte, dafür sprachen zu viele Faktoren dagegen, wie zum Beispiel unser damaliger großer Hund, die Aufteilung unserer Räumlichkeiten, und außerdem wollte ich mir unsere Privatsphäre erhalten.

Wie der Zufall es wollte, kündigten unsere damaligen Mieter ihren Mietvertrag vom Fachwerkhaus; das war meine Gelegenheit. Wir richteten diese Wohnung kindgerecht ein und gestalteten den Garten neu, so konnte ich am 01.06.2009 meine Tagespflege "Wonneproppen" eröffnen. 

Angefangen bin ich mit „Annika“ die 2x die Woche von 8:00 – 16:00 kam. Einen Monat später kam Greta, sie kam einmal die Woche, natürlich nicht an dem Tag wo Annika da war… das zog sich bis Dezember und manchmal beschlich mich der Gedanke, ob ich die richtige Entscheidung getroffen hatte…ich hatte überall Werbung gemacht mich ins Zeug gelegt, dass auch Zeitungen von mir berichteten-immerhin war ich damals eine der ersten Tagesmütter die in eigenen Räumen betreute…doch dann schien der Knoten geplatzt zu sein und ich bekam eine Anmeldung nach der nächsten, so dass ich knapp ein Jahr später so viele Kinder hatte, dass es Zeit wurde eine zweite Tagesmutter mit ins Boot zu holen.

Ende 2012 fanden wir eine Kaufinteressentin für das Fachwerkhaus. Da sie schon im Januar 2013 einziehen wollte, mussten wir schnell agieren. Die Spezialität meines Mannes; alles schnell, effektiv, praktisch und relativ unkompliziert neu oder um zu bauen war hier einmal mehr gefragt . Innerhalb von 2 Monaten entstanden die neuen Räumlichkeiten für die Wonneproppen und wir konnten pünktlich ohne Komplikationen umziehen. Für die Kinder eine spannende Zeit, denn sie konnten die Bauphase jeden Tag begutachten, hatten dadurch schon ein Gefühl für die neuen Räumlichkeiten und freuten sich riesig auf den Umzug.

Anfang 2013 besuchte mich spontan eine Mutter, die dringend einen Betreuungsplatz für ihre kleine Tochter suchte. Ich betreute zu dieser Zeit alleine  und war auf der Suche nach einer Kollegin. Ich sagte der Mutter, dass ich schon einen Platz für Ihre Tochter hätte, wenn sie mir denn eine neue Kollegin bringen würde.

Am nächsten Tag kam Moni durch unsere Gartenpforte, sie war die beste Freundin der Mutter, die dringend einen Platz benötigte, und auf der Suche nach genau diesen Job! 

Man kann auch mal Glück haben!!

Seid März 2017 haben wir noch Magdalena dazu gewinnen können, erst als Springer und Krankheits/ Urlaubsvertretung, mittlerweile gehört Sie voll mit dazu, sie hat ihren kleinen Sohn Finn gleich mit gebracht und wir harmonieren alle wunderbar.

Die Krippe läuft bestens,  alle Eltern sind zufrieden, empfehlen uns weiter und bringen gerne auch ihr Zweitgeborenes zu uns, so dass wir keine Werbung mehr machen müssen.

Auf Grund der großen Nachfrage spielte ich schon länger mit dem Gedanken, eine zweite Krippe zu eröffnen, doch das Jugendamt wollte da nicht so recht mitspielen und ich war mir auch noch nicht so sicher, in welchen Räumlichkeiten die zweite Krippe sein sollte.

Durch Planänderungen am Restaurant und Fitness ergab sich, dass im Fitness noch 124 qm frei bleiben…

Es stellte sich heraus, dass es nur eine rein formelle Sache beim Jugendamt war um die zweite Krippe ins Leben zu rufen. Und damit waren die „Mühlenstöpsel“ geboren!! 

Man kann auch mal Glück haben!! 

Im Mai 2018 werden die Räumlichkeiten fertigestellt sein und die neuen Mühlenstöpsel können einziehen.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei meinem Mann Henning bedanken, denn ohne seinen Fleiß, seiner Begeisterung, seiner Stärke und sein umgreifendes Wissen, seine Liebe zum Detail und seine Begeisterung die Kinder und mich glücklich zu sehen, hätte ich das alles nicht geschafft. 



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